Geisterbahn "Geisterstadt"

Nachdem die Geisterstadt 2014 erstmalig auf der Westerheide gastierte, wird es nun das von vielen neuen Fans herbeigesehnte Wiedersehen auf dem Stoppelmarkt in Vechta geben. Die Geis­terstadt macht all das, was für eine Geisterbahn eigentlich ohnehin selbstverständlich sein sollte. Sie ist stockfinster, laut und neblig. Die Effekte kommen überraschend und sie erschre­cken die Fahrgäste bis ins Mark. Dazu finden sich in der Geisterstadt keine Polyester­figuren aus der Grusel-Mottenkiste, sondern aufwändige, aktuelle Animatronics von den Top-Adressen der US-amerikanischen Horror-Werkstätten, die für den harten Reisealltag noch­mals verstärkt und optimiert wurden. Die Außenfassade ist ebenfalls bemerkenswert. Durch jahrzehntelange Pflege wurde die in­zwischen annähernd einmalige, klassische Pinselstrich­malerei der Frontbilder aus den 60er Jahren bis zum heutigen Tage erhalten und durch ein seidenmattes Finish nochmals aufge­frischt. Ein Augenschmaus, der von zahlreichen, LED-Brennstellen und Halogen-Entladungs­lampen ins rechte Licht gerückt wird. Doch die Augen sind nicht die einzigen Sinnesorgane, die von der Geisterstadt angeregt werden. Es ge­hört für eine gute Geisterbahn quasi zum guten Ton, auch einen ebensolchen Ton zu bieten. Mit einer stimmungsvollen, ab­wechslungsreichen Beschallung inklusive unterhaltsamer Animation im Außenbereich und einer wahrlich fürchterlichen Geräuschkulisse im Innen­bereich. Das Personal ist zudem stil­echt gekleidet und begleitet die Fahrgäste, sollten diese schon vor der Fahrt zu ängstlich sein, gerne ins Innere hinein, damit diese im Dunkeln nicht so allein sind ...