Awareness

Während der Öffnungszeiten des Stoppelmarktes ist ein Awareness-Team auf dem Marktgelände unterwegs, das in Konfliktsituationen für Betroffene da ist. Das Team kann auch unter der Telefonnummer 04441/886-1333 herbeigerufen werden. 

Wenn sich Besucherinnen und Besucher unwohl, bedroht oder bedrängt fühlen, haben sie nun neben den Polizeistreifen weitere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, an die sie sich wenden können. Es sind immer zwei Teams mit jeweils Mitgliedern im Einsatz, die gemeinsam über den Markt gehen. Je nach Marktbeginn gibt es zwei bis drei Schichten pro Tag. Das Awareness-Team kann jederzeit angesprochen werden und umgehend auf die Bedürfnisse der Betroffenen reagieren.

Darüber hinaus informiert die Stadt Vechta alle möglichen Anlaufstellen über das Vorsorge-Konzept: Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst, Security, Servicepersonal und Marktbeschicker. Fragt eine Besucherin oder ein Besucher sie „Wo geht’s nach Panama?“, bringen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner die betroffene Person zunächst in Sicherheit. Oder sie alarmieren je nach Situation die Polizei, das Awareness-Team, Security-Mitarbeiter oder Sanitäter. 

Für Betroffene richtet die Stadt Vechta einen Ruheraum auf dem Gelände ein, den sie als Rückzugsort auf eigenen Wunsch gemeinsam mit dem Awareness-Team aufsuchen können. In diesem hat das Team eine Kiste mit hilfreichem Material für entsprechende Fälle vorbereitet. In dieser befinden sich beispielsweise Decken, Kühlpacks und Nervennahrung.

„Der Stoppelmarkt gehört nach wie vor zu den sichersten Märkten seiner Größe mit verhältnismäßig wenig Straftaten, die von der Polizei festgestellt werden“, sagt Bürgermeister Kristian Kater und lobt die hervorragende Arbeit aller beteiligten Institutionen in den vergangenen Jahren. „Insbesondere die Polizei hat mit ihrer starken Präsenz in den vergangenen Jahren ein großes Sicherheitsempfinden vermittelt. Das Awareness-Konzept ist ein zusätzlicher Baustein für die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden auf dem Markt“, sagt er. Kater unterstützt das Konzept der Marktverwaltung ebenso wie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vechta, Andrea Schlärmann.

Um das Konzept bei allen Gästen bekannt zu machen, wirbt die Stadt Vechta dafür in den Sozialen Medien und auf Plakaten mit dem Slogan „Wo geht’s nach Panama“. Diese hängen auf den Toiletten, in den Zelten und weiteren Orten auf dem Gelände. Beim Verbreiten der Plakate ist das Awareness-Team behilflich.