Pirates Adventure

Nach sieben Jahren Pause wieder auf dem Stoppelmarkt vertreten ist die Abenteuer-Simulationsanlage Pirates Adventure. Dieses Geschäft überzeugt nicht nur durch seine detaillierte Figuren-Dekoration; auch die aufwendigen Malereien sind ein echter Hingucker. Auch Innen geschieht eine ganze Menge: Da unterhält sich Kapitän Hook höchstpersönlich mit den Gästen, wenn er nicht gerade mit seinen Papageien ein Pläuschchen hält. Das Hafenambiente, das bei Dämmerung mit 18 Petroleumfackeln erleuchtet wird, lässt nur ahnen, was sich auf den zwei Etagen hinter der Kulisse abspielt. Nervenkitzel pur ist angesagt. So begeben sich Besucher nicht nur auf Schatzsuche und unterhalten sich ausgiebig mit Piraten, sie müssen auch ein turbulentes Abenteuer auf einem Schiffswrack bewältigen und sich im Tauziehen üben. Durch mehrere Räume, immer unter Anleitung eines sprechenden Piraten führt das Abenteuer in Pirates Adventure, wobei das Publikum immer wieder nach einem Schatz befragt wird, ob ihn jemand findet. Auf der Schatzsuche kann es dann auch schon einmal passieren, dass den Gästen ein paar Mäuse über den Weg laufen oder aber eine Decke über ihnen zusammenbrechen. So einfach lebt es sich nicht in der Welt der Piraten. Um dort wieder heil rauszukommen, müssen Abenteuerlustige erst einmal einen rollenden Baumstamm in acht Metern Höhe überqueren und sich dann noch über eine äußerst wackelige Hängebrücke hangeln, um in eine Wassergrotte zu gelangen. Wenn Sie dann auch noch furchtlos die Be­gegnung mit einem Krokodil überstehen, dürfte der Freiheit – mit oder ohne Schatz – nichts mehr im Wege stehen.