Die Stadt Vechta verstärkt das Awareness-Team auf dem Stoppelmarkt (13. August bis 18. August). Während der Öffnungszeiten werden die Mitglieder in möglichen Konfliktsituationen wieder für Betroffene sein. Diesmal sind gleichzeitig zwei Zweierteams auf dem Marktgelände unterwegs, im vergangenen Jahr war es jeweils ein Duo.
Wenn sich Besucherinnen und Besucher unwohl, bedroht oder bedrängt fühlen, können sie sich neben den Polizeistreifen auch an das Awareness-Team wenden. Insgesamt umfasst es 25 Mitglieder, die die sechs Markttage untereinander in Schichten aufteilen.
Darüber hinaus hat die Stadt Vechta alle möglichen Anlaufstellen über das Awareness-Konzept informiert: Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst, Security, Servicepersonal und Marktbeschicker. Fragt eine Besucherin oder ein Besucher sie „Wo geht’s nach Panama?“, bringen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner die betroffene Person zunächst in Sicherheit. Oder sie alarmieren je nach Situation die Polizei, das Awareness-Team, Security-Mitarbeiter oder Sanitäter.
Das Awareness-Team kann unter der Telefonnummer 04441/886-1333 herbeigerufen werden. Für Betroffene richtet die Stadt Vechta einen Ruheraum auf dem Gelände ein, den sie als Rückzugsort auf eigenen Wunsch gemeinsam mit dem Awareness-Team aufsuchen können. In diesem hat das Team eine Kiste mit hilfreichem Material für entsprechende Fälle vorbereitet. In dieser befinden sich beispielsweise Decken, Kühlpacks und Nervennahrung.
„Der Stoppelmarkt gehört nach wie vor zu den sichersten Märkten seiner Größe mit verhältnismäßig wenig Straftaten“, sagt Bürgermeister Kristian Kater und lobt die hervorragende Arbeit aller beteiligten Institutionen. „Insbesondere die Polizei hat mit ihrer starken Präsenz in den vergangenen Jahren ein großes Sicherheitsempfinden vermittelt. Das Awareness-Konzept ist ein zusätzlicher Baustein für die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden auf dem Markt.“
Um das Konzept bei allen Gästen bekannt zu machen, wirbt die Stadt Vechta dafür in den Sozialen Medien und auf Plakaten mit dem Slogan „Wo geht’s nach Panama“. Diese hängen auf den Toiletten, in den Zelten und weiteren Orten auf dem Gelände. Beim Verbreiten der Plakate ist das Awareness-Team behilflich.